Dienstag, 13. April 2021

Französische Medizintechnikunternehmen erzielen Durchbrüche in der Behandlung von Herzkrankheiten

Herzkrankheiten sind weltweit die häufigste Todesursache, aber zwei französische Medizintechnikunternehmen machen Fortschritte bei der Versorgung von Menschen mit fortgeschrittener oder terminaler Herzinsuffizienz. Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen von Herzerkrankungen betroffen, was einige Kardiologen dazu veranlasst, von einer Pandemie zu sprechen. Die Aussichten für schwere Fälle sind nicht gut, es gibt nur eine 50% ige Überlebenschance für fünf Jahre und es ist eine Krankheit, die fast immer tötet. 

Zu den derzeit besten verfügbaren Lösungen gehören Herztransplantationen, die aufgrund der Versorgung mit Organspendern sehr begrenzt sind. Die andere ist eine Herzpumpenanlage, die häufig zu Komplikationen wie Schlaganfällen und Magen-Darm-Blutungen führt. Menschen mit herkömmlichen Herzpumpen, die als linksventrikuläre Hilfsmittel bezeichnet werden, können auch bei mäßiger Belastung eine Herzinsuffizienz haben.

 

Donnerstag, 8. April 2021

Ukraine: Merkel fordert Russland auf, Truppen nahe der Grenze abzuziehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte am  Donnerstag während eines Telefongesprächs mit Wladimir Putin Russland auf, an der ukrainischen Grenze stationierte Truppen abzuziehen. In einer Abschrift des Telefongesprächs der deutschen Bundeskanzlei heißt es, die beiden Staats- und Regierungschefs hätten die verstärkte Präsenz des russischen Militärs in der Nähe der Ostukraine" erörtert. Die Kanzlerin forderte die Reduzierung dieser Truppenverstärkungen, um eine Deeskalation der Situation zu erreichen", heißt es in der Erklärung. In seinem eigenen Protokoll erwähnte der Kreml seine nahe der Grenze stationierten Truppen nicht, sagte jedoch, Präsident Putin habe auf die provokativen Aktionen Kiews aufmerksam gemacht, die die Situation entlang der Kontaktlinie jetzt absichtlich verschärfen". Sie forderten die Konfliktparteien auf, Zurückhaltung zu zeigen und den Verhandlungsprozess zu beleben, um das Minsker Maßnahmenpaket 2015 als einzige rechtliche Grundlage für eine Friedensregelung vollständig umzusetzen", fügte er hinzu.

Dienstag, 6. April 2021

Griechenland startet Wohnungsbauprogramm für schutzbedürftige Flüchtlinge

Griechenland ist seit langem an vorderster Front der syrischen Flüchtlingskrise. In den letzten Jahren ist die Insel Lesbos zu einem Symbol dafür geworden, dass Europa den Zustrom nicht bewältigen kann - mit Migranten und Asylbewerbern, die in unhygienischen, überfüllten Lagern leben. Die NGO Sunshine führt ein Wohnungsbauprogramm für schutzbedürftige Flüchtlinge durch. Das Wohnungsbauprogramm begann im Jahr 2016 und wird jetzt vom Ministerium für Einwanderung und Asyl finanziert. Derzeit leben 700 Asylbewerber in 103 Wohnungen in oder in der Nähe der Stadt Mytilene. Das Mieten so vieler Häuser ist ein Aufschwung für die lokale Wirtschaft.

Donnerstag, 1. April 2021

Auch Kinder leiden an Long-COVID

Es gibt Hinweise darauf, dass Kinder auch an Long-COVID leiden könnenIn ganz Europa ziehen sich Lockdowns hin, und für einige Menschen, die COVID-19 hatten, können die Symptome der Krankheit auch monatelang anhalten. Während Krankheiten bei Kindern tendenziell milder sind, gibt es Hinweise darauf, dass sie nicht vom sogenannten "Long-COVID" befreit sind. Die Weltgesundheitsorganisation, die mehr Forschung zu diesem Thema gefordert hat, schätzt, dass etwa sich einer von zehn Menschen, die sich mit der Krankheit infiziert haben, 12 Wochen nach dem positiven Test immer noch schlecht fühlt. Daten, die zwischen April und Dezember 2020 in Großbritannien erhoben wurden, deuten darauf hin, dass auch Kinder betroffen sind.

Das Amt für nationale Statistik schätzt, dass 12,9 Prozent der Befragten im Alter zwischen 2 und 11 Jahren und 14,5 Prozent der Befragten zwischen 12 und 16 Jahren fünf Wochen nach der Infektion Symptome von Müdigkeit, Husten, Kopfschmerzen, Geschmacks- oder Geruchsverlust oder Muskelschmerzen berichteten.