Dienstag, 15. Januar 2019

Britisches Parlament lehnt Brexit-Abkommen ab

Das britische Parlament hat sich heute gegen das Brexit-Abkommen entschieden, welches Theresa May zuvor mit der EU ausgehandelt hatte. So stimmten 202 Abgeordnete für den Antrag – und 432 Abgeordnete gegen den Deal. Außerdem fordert die Labour-Partei ein Misstrauensvotum gegen die Regierungschefin. Die Problematik besteht darin, dass es ohne Vertrag am 29. März 2019 zu einem ungeordneten EU-Austritt kommen könnte. 

Donnerstag, 10. Januar 2019

Anschlag auf AFD-Parteibüro in Sachsen

Am vergangenen Donnerstag kam es zu einer Explosion vor dem Parteibüro der AfD in Döbeln. Laut Landeskriminalamt sind die drei Täter wieder frei und es wurde kein Haftbefehl erlassen. Die deutschen Männer im Alter von 29, 32 und 50 Jahren hatten den Sprengsatz gelegt. Nun wird aber weiterhin untersucht, ob die Tat politisch motiviert war. Die AfD twitterte, es handle sich um einen "schweren Anschlag auf AfD in Sachsen". Bei dem Anschlag kam niemand zu Schaden, lediglich Tür und Rollladen des Büros wurden beschädigt. Des Weiteren gerieten Werbemittel in Brand.

Dienstag, 8. Januar 2019

Ryanair-Flieger landet in Timișoara statt in Thessaloniki

Das neue Jahr eröffnet die Billig-Airline Ryanair mit einem neuen Skandal: Am vergangenen Freitag startete eine Maschine mit 200 Passagieren aus London, um auf direktem Wege nach Thessaloniki, Griechenland zu fliegen. Die Maschine konnte den Flughafen in Thessaloniki aufgrund von Nebel nicht anfliegen und landete stattdessen im 800 Kilometer entfernten Timișoara, Rumänien. Nachdem der Flieger jedoch nach der griechischen Grenze wieder abdrehte, hätte er in der mazedonischen Hauptstadt Skopje oder der bulgarischen Hauptstadt Sofia landen können. Ryanair bot den Passagieren laut Zeugenaussagen erst nach 4 Stunden eine 18-stündige Busfahrt nach Thessaloniki an. Die Passagiere, welche die Busfahrt ablehnten, wurden später von einem Flugzeug der griechischen Regierung abgeholt. Ryanair hatte sich bereits in der Vergangenheit oft auf die Bus-Variante berufen, was auch nicht gegen ihre Richtlinien verstößt: Frei nach dem Motto „Hauptsache ankommen, egal wann und auf welchem Wege“. 

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Michael Oehme: Laut OECD zu viele Migranten im Niedriglohnsektor beschäftigt

Leider sind laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) überdurchschnittlich viele Migranten in Deutschland im Niedriglohnsektor beschäftigt

Kommunikationsexperte Michael Oehme macht diese Woche auf eine Integrationsstudie der von der EU und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufmerksam. Diese wurde anlässlich des UN-Migrationsgipfels in Marrakesch vorgestellt. Demnach seien von rund elf Millionen hochgebildeten Migrantinnen und Migranten in der EU in 2,9 Millionen Jobs tätig, für die sie absolut überqualifiziert sind. In Deutschland entspricht das 40 Prozent. „Damit liegen wir hierzulande sogar über dem internationalen Vergleich. Viele Zuwanderer arbeiten im Niedriglohnsektor. Darunter befinden sich aber Ärzte, Juristen und andere wichtige Fachkräfte. An diesem Zustand muss sich etwas ändern“, kommentiert Michael Oehme die Studie. Laut OECD weisen die Länder Österreich, Schweden und Norwegen ähnliche Zahlen auf. In der Schweiz und Luxemburg liegt der Anteil sogar bei 60 Prozent. „Hinter diesen unerfreulichen Zahlen versteckt sich aber auch so viel unerschlossenes Potential sowohl für die Wirtschaft, als auch für den individuellen Migranten an sich. Es wird in Zukunft eine große Herausforderung für die Aufnahmeländer sein, die Menschen in ihren jeweiligen Fachbereichen zu integrieren. Dies ist auch für die Zufriedenheit sowie die soziale Absicherung der Individuen von hoher Priorität“, so Oehme weiter. 

Außerdem zeigt die OECD-Studie die Diskrepanz zwischen der Arbeitslosenquote von Migranten und derer von Einheimischen. Demnach sei die Arbeitslosenquote von Migranten allen EU-Staaten höher als die von Einheimischen. „Vor allem in Südeuropa sind die Zahlen aufgrund der ohnehin wirtschaftlich schlechten Situation besorgniserregend“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme abschließend. Problematisch erscheint laut Studie auch die Tatsache, dass die meisten gut ausgebildete Migranten in ihren derzeitigen Tätigkeiten überqualifiziert sind. Dabei handelt es sich um 33,2 Millionen Migranten in der OECD sowie elf Millionen Migranten in der Europäischen Union. 

Dienstag, 11. Dezember 2018

Brexit-Chaos

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hatte in dieser Woche bekannt gegeben, dass das Brexit-Votum kurzfristig verschoben wird – und damit viele Politiker innerhalb der EU überrumpelt. Sie möchte mit der EU nachverhandeln und hat sich aus diesem Grund auch gleich mit mehreren Politikern getroffen: So mit dem niederländischen Premier Mark Rutte, mit Angela Merkel sowie mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker. „May weiß, dass eine Unterhaus-Mehrheit für ihren Brexit-Deal nur schwer erreichbar sein wird. Falls London und Brüssel keinen anderen Kompromiss finden, bleibt Großbritannien zumindest in der Zollunion. Eine harte Grenze soll somit verhindert werden“, so Michael Oehme. Unterdessen fordern viele Bürger Neuwahlen oder ein zweites Referendum – allerdings muss Großbritannien die EU am 29.März 2019 verlassen, ganz gleich ob ein Deal zustande kommt oder nicht. Alle 27 Mitgliedstaaten haben dem Deal in der jetzigen Form zugestimmt.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Proteste in Frankreich eskalieren: Regierung stoppt Steuererhöhungen für Diesel und Benzin

Die französische Protestbewegung der Gelben Weste hat die Regierung dazu veranlasst, die ursprünglich zum 1. Januar angekündigte Erhöhung der Ökosteuer verschieben. Nachdem die Proteste am Wochenende in Paris eskaliert waren, hofft die Regierung nun auf Beruhigung. Sogar eines der wichtigsten nationalen Denkmäler, der Triumphbogen im Herzen Paris, wurde bei den heftigen Ausschreitungen beschädigt. Beobachter und Medien sprachen von „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“. Die „Gelben Westen“ fordern unterdessen breite Steuersenkungen sowie die Erhöhung von Löhnen und Renten, um den Franzosen wieder ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten. Die gegen Macron gescheiterte Rechtspopulistin Marine Le Pen gieß zudem auch noch Öl ins Feuer, in dem sagte, die Regierung des Präsidenten zeige Verachtung gegenüber den Franzosen. Protestiert wird auch gegen die Reformpolitik des Präsidenten Macron. 

Dienstag, 4. Dezember 2018

Mieterhaushalte laut Studie zufrieden

„Trotz aller Diskussionen um die Mietpreisbremse sind in Deutschland nur 19 Prozent der in einer Erhebung befragten Mieter unzufrieden über die Höhe der Miete“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Insgesamt 58 Prozent aller Mieter beurteilen die Höhe ihrer Miete als angemessen, elf Prozent schätzen sie sogar als gering oder sehr gering ein. Das ergab der Servicemonitor Wohnen 2018, eine repräsentative Umfrage des unabhängigen Beratungsunternehmens Analyse & Konzepte. Für die Studie waren 1.000 Mieterhaushalte in ganz Deutschland befragt worden. Private Wohnungsanbieter schnitten dabei etwas schlechter ab als Wohnungsbaugesellschaften.  „Den Mietern war gemäß dieser Befragung auch wichtig, wie die Leistungen der Vermieter aussahen, so beispielweise im Hinblick auf die Pflege bzw. Instandhaltung der Wohnung. Hier konnten private Anbieter besser abschneiden als Wohnungsbaugesellschaften“, so Michael Oehme.