Donnerstag, 16. November 2017

Michael Oehme über Syriens Akzeptanz zum Klimavertrag

Nun will auch Syrien den Pariser Klimavertrag unterschreiben – USA als einziges isoliert

„In der vergangenen Woche hat Syrien bestätigt, den Welt-Klimavertrag, den sogenannten Pariser Klimavertrag, zu unterschreiben. Nach Nicaragua war Syrien das letzte ausstehende Mitglied“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Die Delegation des Landes hatte dies vergangene Woche Dienstag bei der Weltklimakonferenz in Bonn angekündigt, wie Konferenzteilnehmer bestätigten.  Zwar hatte das UN-Klimasekretariat die Entscheidung noch nicht bestätigt, die syrisch-arabische Nachrichtenagentur Sana hatte den Schritt jedoch schon Ende Oktober bekannt gegeben. „Es ist höchst erfreulich, dass Syrien soeben angekündigt hat, dem Pariser Klimaabkommen beitreten zu wollen. Die Welt zeigt angesichts des verheerenden Klimawandels Einigkeit“, so die Klimareferentin von Brot für die Welt, Sabine Minninger zur Entscheidung Syriens.

Unterdessen macht Kommunikationsberater Michael Oehme aber auch auf den Fakt aufmerksam, dass die USA nach Unterzeichnung das offiziell einzige Land der Welt sind, die sich vom Pariser Klimavertrag abwenden wollen. „Zwar wäre der Austritt der USA erst 2020 wirksam. Nichtsdestotrotz war es ein großer Schock, als US-Präsident Donald Trump im Sommer bekannt gegeben hatte, aus dem Vertrag austreten zu wollen. Nicht ohne Grund wurde dieser Schritt in den internationalen Medien erheblich kritisiert“, erklärt Oehme weiter. „Die USA, beziehungsweise die Regierung unter Trump, fühlt sich den Zielen den Klimawandel zu bekämpfen, nicht verpflichtet. Dabei ist dieses Thema vor allem für die nachfolgenden Generationen so wichtig“, erklärt Michael Oehme. „Gerade für so ein hochentwickeltes Land wie den USA ist es ein Armutszeugnis und ein Imageschaden der amerikanischen Geschichte, was Trump für das Land in Sachen Klima hat“, so Kommunikationsberater Oehme. „Zumal das Thema Klimawandel auch sehr sensibel ist und stark in den sozialen Netzwerken und Medien diskutiert wird. Jeder von uns trägt in gewissem Maße zum Klimawandel bei. Der Klimavertrag plant, die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Länder der Welt ihre Treibhausgasemissionen zwischen 2045 und 2060 auf null zurückfahren“, so Michael Oehme abschließend.

Dienstag, 14. November 2017

Krankenpfleger soll mehr als 100 Menschen auf dem Gewissen haben

Ursprünglich saß der Krankenpfleger Niels H. wegen sechs Todesfällen im Gefängnis. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hat eine Sonderkommission nun weiter ermittelt und herausgefunden, dass wohlmöglich mehr als 100 Leute betroffen waren. Erstmals wurde er im Jahr 2015 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Niels H. hatte den Kranken eine Überdosis an Medikamenten verabreicht. Anschließend belebte er sie wieder, um sich bei seinen Kollegen als Held präsentieren zu können.

Donnerstag, 9. November 2017

VW-Mitarbeiter kündigen nach Millionengewinn im Lotto

Drei Mitarbeiter eines VW-Werks in Baunatal haben im Lotto gewonnen – und daraufhin ihren Job gekündigt. Die Männer seien alle über 50 Jahre alt und spielen seit längerer Zeit zusammen Lotto in einer Tippgemeinschaft. Zuvor hatten sie in der Abteilung Getriebebau gearbeitet. Ärgerlich für den vierten Lottospieler im Bunde: Er hatte seine Teilnahme zuvor aufgehoben. Immerhin soll er ein Trostpflaster von 100.000 Euro erhalten.

Dienstag, 7. November 2017

Mann schießt in einem Bremer Supermarkt um sich

Am heutigen Donnerstag sind vor einem Supermarkt in Bremen mehrere Schüsse gefallen. Dabei wurde ein Mann so schwer verletzt, dass er wenig später im Krankenhaus starb. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar, die Fahndung läuft. Von einem terroristischen Hintergrund könne nicht ausgegangen werden, bestätigte die Polizei.

Donnerstag, 2. November 2017

Zuhälter-Netzwerk prostituiert Berliner Flüchtlinge

Laut einem Bericht von „Frontal 21“, einem Format des ZDF, hat sich in den vergangenen Monaten ein regelrechtes Zuhälter-Netzwerk in Berlin gegründet, welches Flüchtlinge prostituiert. Erstkontakt fand wohl oft mit Sicherheitsleuten statt, die die Flüchtlinge zu Sex gegen Geld überredeten und sie an Interessenten weiterleitete. Ein Sicherheitsbeauftragter gab im Interview zu: „Die sollen so alt sein, sie sollen so schön sein. Ab 16 Jahre aufwärts, je jünger umso teurer“. Mittlerweile haben mehrere Security-Mitarbeiter zugegeben, in die Zuhälterei involviert gewesen zu sein.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

IS aus Al-Rakka vertrieben

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wurde aus der syrischen Stadt Al-Rakka vertrieben. Hier planten die Dschihadisten zuletzt grausame Anschläge. Doch nun naht nach monatelangen Kämpfen das Ende des ausgerufenen „Kalifats“. Dies bestätigt die Militäroperation der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Nichtsdestotrotz müsse noch nach letzten Widerstandsnestern der IS-Kämpfer gesucht werden. Der IS hatte Al-Rakkas in 2014 erobert und verliert nun nach Mossul im Nordirak auch seine wichtigste Hochburg in Syrien.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Mehr Demografie wagen!

Der Bundesverband Initiative 50Plus fordert von den Parteien, bei der Bildung einer neuen Bundesregierung die Herausforderungen und die Chancen des demografischen Wandels stärker zu berücksichtigen. Dem soll institutionell dadurch Rechnung getragen werden, dass in der neuen Bundes-Regierung eine eigene ministerielle Verantwortung für die Demografie geschaffen wird. Da es sich bei dem viele Bereiche berührenden Thema Demografie um eine Querschnitts-Aufgabe handelt, die alle Ressorts berührt, regt der Bundesverband Initiative 50Plus an, die Verantwortung einem Staatsminister im Bundeskanzleramt zu übertragen. "Wir brauchen in Deutschland eine zentrale Verantwortung für die Demografie. Der demografische Wandel ist für unsere Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten bestimmend und braucht daher auch ein eigenes Ministerium in der Bundesregierung." So Dieter Hapel, Leiter des Hauptstadt-Büros des Bundesverband Initiative 50Plus.
Gleichzeitig fordert der Bundesverband Initiative 50Plus die Aufstellung einer Demografie-Bilanz. So sollen die Kosten, die im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel in Deutschland stehen, systematisch erfasst und aufgelistet werden. Dem stehen Demografie-Gewinne gegenüber, die sich aus Einsparungen in Bereichen ergeben, die aufgrund einer veränderten Bevölkerungs-Struktur nicht mehr in dem bisherigen Maß benötigt werden. Die Kosten des demografischen Wandels sollen dann über einen noch zu bildenden Sonder-Fonds finanziert werden.
„Die Steuereinnahmen sprudeln derzeit kräftig. Daher können Alt-Schulden abgebaut werden, notwendige Investitionen in die Reparatur der Infrastruktur und die Verbesserung der Bildung geleistet werden. Darüber hinaus muss der Staat als Ganzes Vorsorge für die Zukunft treiben, um die Sicherheit unserer Kinder und Enkel zu gewährleisten. Wenn es so kommt, wie von Forschungs-Instituten wie Prognos angenommen, dass 2030 allein 3 Mio Fachkräfte fehlen werden, fallen diese 3 Mio Gutverdiener als Beitragszahler in die Sozialsysteme aus. Gleichzeitig gehen aber 2030 mehr als 1 Mio Babyboomer neu in Rente. Damit ist der Generationenvertrag zur Finanzierung der Rente geplatzt. Schon heute werden 98 Mrd Euro im Bundeshaushalt eingeplant, die für eine steuerfinanzierte Rente bereitgestellt werden. Rente, Gesundheitskosten, Pflegeaufwendungen, barrierefreies Wohnen, Nahversorgung, kurz, die im Artikel 72 des Grundgesetzes  vorgeschriebene Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen deutschen Landschaften, kostet viel Geld. Es muss einen staatlichen Sonder-Fonds geben, der solidarisch für die Kosten des demografischen Wandels vorsorgt.“ so Uwe-Matthias Müller, Vorstand des Bundesverband Initiative 50Plus. „Eine zentrale Bundesbehörde auf Minister-Ebene gibt den Fragen des demografischen Wandels Gewicht. Die neue Bundesregierung sollte mehr Demografie wagen!“ so Uwe-Matthias Müller.
Den Link zur Presse-Mitteilung finden Sie hier: http://www.bvi50plus.de/%C3%BCber-uns/presse/aktuelles/. Die Erklärung wurde bereits im Nachrichten-Portal BESTZEIT-PLUS veröffentlicht: http://www.bestzeit-plus.de/mehr-demografie-wagen/




Uwe-Matthias Müller

Geschäftsführender Vorstand

Bundesverband Initiative 50Plus e.V.