Donnerstag, 14. Februar 2019

Förderpolitik für Familien

„Frust statt Lust zeigen viele Familien, wenn sie beispielsweise wegen Familienzuwachs eine Immobilie bauen oder erwerben möchten. Denn die Knappheit an bezahlbaren Immobilien und die steigenden Preise sind Dauerthema in Deutschland“, sagt Michael Oehme. Die Bausparkasse BHW hat daher im Rahmen einer Studie nachgefragt, welche Förderpolitik sich Bundesbürger wünschen. Das wenig erstaunliche Ergebnis zeigt, dass die Mehrheit gerade Familien bei ihrem Kaufwunsch unterstützt sehen möchte. „Den Befragten ist es dabei egal, ob diese Unterstützung durch direkte Förderungen erfolgt oder durch Steuervorteile. Offen gesagt ist es ja auch nicht Aufgabe der Bürger hierzulande, Lösungsansätze hierfür zu finden, sondern Aufgabe der Politik“, so Michael Oehme.

Dienstag, 12. Februar 2019

Donald Trump die Rede zur Lage der Nation

Verspätet hat der amerikanische Präsident Donald Trump die Rede zur Lage der Nation gehalten. Es ging um die großartigen Leistungen der Wirtschaft, seiner Administration und natürlich um ihn. Und es ging um die Mauer. Seit Monaten toben hier die Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Demokraten. Bis zum 15. Februar soll nun erneut um die Mauer zwischen den beiden Lagern verhandelt werden. Gibt es bis dann keine Einigung, droht Trump erneut mit einem «Shutdown». Er drohte sogar mit der Ausrufung eines Notstands an der mexikansichen Grenze Mit einer Notstandserklärung könne er – so seine Aussage - die Mauer auch ohne die Zustimmung durch den Kongress bauen lassen. Rechtlich ist das aber höchst umstritten. Und seine Vorgehensweise zeigt eines: Dieser Mann handelt nicht wie der Repräsentant seines Volkes, sondern wie der Sonnenkönig. Aber auch diesen nahm zum Schluss keiner mehr ernst.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Michael Oehme: Bundeskartellamt geht gegen Facebook vor

Das Bundeskartellamt geht wegen der Verbreitung von Nutzerdaten gegen Facebook vor – der Konzern wehrt sich

„Auch in diesem Jahr wird es kaum ruhiger um Facebook und Datenschutzskandale. Nun schreitet das Bundeskartellamt ein und will für weitreichende Beschränkungen bei der Verarbeitung von Nutzerdaten sorgen“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Kritikpunkt des Bundeskartellamts: Facebook sei in Deutschland Marktführer unter den sozialen Netzwerken und missbrauche seine Stellung. „Ein gutes Beispiel dafür ist der "Gefällt mir"-Button. Dieser sammelt Daten darüber, wofür sich der individuelle Nutzer interessiert und das nicht nur auf Facebook. Das Kartellamt will es untersagen, dass Facebook Daten von fremden Websites zusammenführt. Problematisch sind auch Apps wie Instagram und WhatsApp, die zu Facebook gehören und als Drittquellen fungieren“, so Oehme weiter. 

Unterdessen betonte Kartellamtspräsident Andreas Mundt: „Facebook darf seine Nutzer künftig nicht mehr zwingen, einer faktisch grenzenlosen Sammlung und Zuordnung von Nicht-Facebook-Daten zu ihrem Nutzerkonto zuzustimmen. Als marktbeherrschendes Unternehmen unterliegt Facebook besonderen kartellrechtlichen Pflichten und muss bei dem Betrieb seines Geschäftsmodells berücksichtigen, dass die Facebook-Nutzer praktisch nicht auf andere soziale Netzwerke ausweichen können. Ein obligatorisches Häkchen bei der Zustimmung in die Nutzungsbedingungen des Unternehmens stellt angesichts der überragenden Marktmacht des Unternehmens keine ausreichende Grundlage für eine derartig intensive Datenverarbeitung dar.“

Nun hat Facebook zwölf Monate Zeit, die Algorithmen entsprechend zu ändern. Innerhalb von vier Monaten müssen Lösungsvorschläge präsentiert werden. „Bisher ist die Entscheidung des Kartellamts offiziell nicht rechtskräftig. Doch Facebook hat sich bereits gewehrt und will vor dem Landgericht Düsseldorf gegen den Beschluss vorgehen. Laut eigenen Angaben verstoße der Konzern nicht gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung“, betont Kommunikationsexperte Michael Oehme. Justizministerin Katarina Barley (SPD)  befürwortete den Schritt des Kartellamts: „Facebook hat die Sammlung und Vernetzung von Nutzerdaten inzwischen weit über seine eigene Plattform hinaus ausgebaut“. „Die besondere Problematik besteht darin, dass der Datenabfluss häufig sehr intransparent für die Nutzer ist und sie sich dessen gar nicht im Klaren sind“, so Michael Oehme abschließend. 

Dienstag, 5. Februar 2019

Immowelt-Prognose: Preisanstieg wird sich fortsetzen

„Nach einer Prognose des Internetportals Immowelt dürften die Preise für Wohnungen weiterhin anziehen“, erzählt Kommunikationsberater Michael Oehme. Im Mittel erwartet Immowelt bei gleichbleibendem Leitzins ein Plus von 22 Prozent bis 2020. Besonders in München werden die Preise mit einem Zuwachs von 28% kräftig steigen. Aber auch in B-Städten ginge es nach oben. „Aber auch eine Anhebung des Leitzinses und damit verbundene Verteuerungen von Finanzierungen, würden das Preiswachstum nur leicht dämpfen“, so Oehme. 

Donnerstag, 31. Januar 2019

Umfragen zeigen: Trump hat verloren und Pelosi gewonnen

Der längste Shutdown in der Historie der USA sorgt für wilde Spekulation: Umfragen zeigen nun, dass Trump verloren hat. Drumhil Mehta sammelte eine Reihe von Umfragen, in denen die Leute gefragt wurden, wer Schuld am Shutdown hat - Trump, Kongressdemokraten oder Kongressrepublikaner. In jeder Umfrage trägt Trump die meiste Schuld. Trump hatte auch im Laufe der Zeit mehr Schuld auf sich gezogen. Der Prozentsatz, der ihn beschuldigt, ist in den letzten Wochen um fünf Punkte gestiegen, während der Prozentsatz, der die Demokraten des Kongresses beschuldigt, nur um zwei Punkte gestiegen ist.

Dienstag, 29. Januar 2019

Michael Oehme über Trumps Reaktion auf Venezuela

Warum sich US-Präsident Donald Trump in Venezuelas Regierungskrise einmischt

St.Gallen, 31.01.2019. „Schon seit vielen Jahren, selbst vor Trumps Amtsantritt, sind die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela angespannt“, leitet Kommunikationsexperte Michael Oehme das Thema der Woche ein. „Nun allerdings war Trump einer der ersten politischen Staatsoberhäupter, die sich in die Staatskrise Venezuelas eingemischt haben. Ironischerweise muss man vermerken, dass der 2013 verstorbene Ex-Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, ein Populist war, der lange vor Trump auf Twitter wetterte, provozierte und beleidigte.  Dabei verschonte er auch US-amerikanische Präsidenten nicht und bezeichnete George W. Bush einst als "Idioten" und "Esel". Nachfolger Nicolás Maduro blieb der Linie treu und wetterte immer wieder gegen Barack Obama, nannte ihn den „obersten aller Teufel“. Erst kürzlich verglich er Trump mit Adolf Hitler“, erklärt Michael Oehme weiter. 

Kein Wunder also, dass sich Trump während des seit einigen Wochen anhaltenden Politchaos in Venezuela auf die Seite des Oppositionsführers Juan Guaidó schlägt, welcher Maduro für entmachtet erklärt. „Interessant daran ist, dass diese Reaktion und Solidarität mit Guaidó im Prinzip von Trumps "America First"-Doktrin abweicht. Im Endeffekt dürfte es aber doch um die tiefer liegenden Probleme mit Maduro gehen. Noch im Sommer 2017 sagte Trump, er eine Militäroption gegen Venezuela sei nicht auszuschließen. Die "New York Times" berichtete, dass Trump seit 2017 auch schon konspirative Kontakte zur venezuelischen Opposition pflegte“, erklärt Oehme weiter. „Nichtdestotrotz ist es eine Paradoxie, dass sich Trump für Demokratie in Venezuela einsetzt, wo er mit Anti-Demokarten wie aus Russland und China weniger Probleme zu haben scheint. Auch die Not anderer südamerikanischer Staaten schien für ihn bislang keine Priorität zu haben. Ein Grund dafür sind die Wählerstimmen aus Florida: Hier leben 100.000 Exil-Venezuelaner, dessen Stimmen Trump bei der Präsidentschaftswahl 2020 brauchen wird. Florida ist ein wichtiger Swing-State. Der zweite erhebliche Faktor ist, dass Venezuela über die größten bekannten Ölreserven weltweit verfügt. Trotz der anhaltenden Konflikte ist Venezuela der viertgrößte Ölzulieferer für die USA“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Abschließend ist die Venezuela-Krise auch eine willkommene Ablenkung von den Shutdown-Protesten, von denen sich Trump innenpolitisch nur schwer zu erholen scheint“. 

Donnerstag, 24. Januar 2019

Wohnraummangel sorgt für Comeback des Plattenbaus

In den Innenstädten werden die Wohnungen knapp – vor allem aus finanziellen Gründen entscheiden sich immer mehr Menschen für die Platte. Vor nunmehr zehn Jahren galten Plattenbauten als ungeliebte Stadtrand-Erscheinungen. Andrej Eckhardt, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Grüne Mitte im Berliner Plattenbau-Viertel Hellersdorf, erzählt, dass zur damaligen Zeit elf Prozent Leerstand herrschte. Seine ersten Inserate lauteten daher: „Junge Paare wohnen ein Jahr mietfrei!“ Doch die Zeiten haben sich geändert und Sonderaktionen gibt es schon lange nicht mehr – denn die Mieter ziehen auch ohne Niedrigpreisversprechen in die Plattenbausiedlungen. „In den Boomstädten wie Berlin, Köln, Hamburg, München oder auch Leipzig gibt es immer weniger freie Wohnungen in Hochhaussiedlungen“, so Michael Oehme. Die Problematik besteht darin, dass die  Groß- und Uni-Städte immer mehr Menschen anziehen, ohne merklich neue Wohnungen zu bauen. . Für viele Mieter ist das Wohnen in der Innenstadt unbezahlbar geworden.