Donnerstag, 23. Januar 2020

Aggression im Straßenverkehr führt zu Milliardenschäden

Vor wenigen Wochen ging es wieder viele in den Winterurlaub, was häufig zu vollen Straßen und langen Wartezeiten im Auto führte. Für einige Fahrer Grund genug, ihre Aggressivität an anderen Verkehrsteilnehmern auszulassen. Doch gerade solch ein Verhalten führt zu einer höheren Unfallgefahr und sorgt bei der deutschen Volkswirtschaft für Schäden von mehreren Milliarden Euro, wie auch eine internationale Studie belegt.

Bundesweiter Schaden von 49 Milliarden Euro

Ein Unfall im Straßenverkehr ist stets kostspielig. Häufig muss nicht nur der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen behoben werden, zusätzlich kann es ebenfalls zu hohen Prozess- und Ärztekosten kommen. Bei besonders schweren Unfällen ist mitunter sogar der Kauf eines neuen Fahrzeugs notwendig, da sich eine Reparatur nicht lohnen würde. Eine entsprechende Versicherung kann Sie hier vor Zahlungen aus eigener Tasche schützen.
In der Studie „The global macroeconomic burden of road injuries“, an der u. a. die Universität Heidelberg sowie die Universität Hohenheim beteiligt waren, wurden in einer Unfall-Simulationsanalyse auf einen Zeitraum von 15 Jahren die Kosten für Arbeitsausfälle, Behandlungen und damit einhergehende volkswirtschaftliche Verluste berechnet. Bei der Gesamtheit aller 166 betrachteten Länder wurde in der Zeit von 2015 bis 2030 ein Verlust von 1,8 Billion Dollar ermittelt. Aus deutscher Sicht kamen die Forscher auf Kosten in Höhe von 54 Milliarden Dollar, was ungefähr 49 Milliarden Euro entspricht.

Mehr Unfälle durch aggressives Fahrverhalten

Besonders die Art und Weise des Fahrens beeinflusst den Straßenverkehr vehement und führt mitunter zu häufigen Unfällen – kein Wunder, bei 561 Kraftfahrzeugen, die in Deutschland auf 1.000 Personen kommen. Im Auftrag von CarDelMar wurden nun in einer Online-Befragung mehr als 1.000 Erwachsene ab 18 Jahren zu Ihren Erfahrungen mit Aggressivität im Straßenverkehr, auch unter „Road Rage“ bekannt, befragt. Dabei gaben ganze 82 % der Personen an, mindestens einmal im Monat ihr Temperament beim Autofahren nicht unter Kontrolle haben. Vor allem in der Hauptstadt verlieren Autofahrer täglich ihre Nerven (37 %), was allein dort jährlich in 53 Verkehrstote auf eine Million Einwohner resultiert. Hauptgründe für das aggressive Fahrverhalten sind Personen, die sich nicht an die vorgegebenen Verkehrsregeln halten (63 %), Staus (40 %) oder zu langsames Fahren (37 %).
Quelle:  https://finanzwelt.de/aggression-im-strassenverkehr

Dienstag, 21. Januar 2020

Das hat nichts mit Bio zu tun


Deutsche und europäische Gesetze schreiben die Beimischung von 7 % Biodiesel vor. Dieser wird aus Palm- oder Sojaöl gewonnen. Die Folge: Die Tropenwälder schwinden für immer mehr Ölpalm- und Sojaplantagen. Die Hauptproduzenten von Palmöl sind Indonesien und Malaysia. Der Regenwald der Orang Utans und vieler weiterer bedrohter Tiere wird für den Anbau von Ölpalmen abgeholzt. In Südamerika fackelt die Agrarindustrie – wie Medien berichten - die Wälder für Soja-Monokulturen hemmungslos ab. Inzwischen haben die Politiker die fatalen Folgen ihrer falsch verstandenen Klimapolitik erkannt. Doch die dringend notwendigen Korrekturen erfolgen nur sehr zögerlich. Viel zu spät, erst ab dem Jahr 2030, will die EU Palmöl weitgehend ausschließen.

Dienstag, 14. Januar 2020

CDU wünscht sich Wiedereinführung der Wehrpflicht


In der CDU wächst die Zahl der Befürworter der Wiedereinführung einer einjährigen Dienstpflicht. Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer liebäugelt mit dieser Idee. Hierzu müsste allerdings das Grundgesetz geändert werden. Schulabgänger könnten sich dann entscheiden, oder sie zur Freuerwehr, Bundeswehr, in Öko-Dienste oder in soziale Einrichtungen gehen möchten. Dem Grund nach wäre das die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Kramp-Karrenbauer will damit den Riss durch die Gesellschaft kitten. Schon heute engagieren sich mehr als 100.000 junge Frauen und Männer in sozialen Diensten.

Steuerfreibeträge in 2020

Grundsätzlich sind Steuererklärungen auch in 2020 freiwillig. Allerdings nur dann, wenn das Einkommen bei Ledigen nicht mehr als 11.900 Euro im Jahr beträgt und bei Verheirateten 22.600 Euro. Dabei steigt in 2020 der Grundfreibetrag, also der Betrag, für den keine Steuern zu entrichten ist, ebenfalls an. Bis 9.408 Euro sind von Ledigen generell keine Steuern zu bezahlen. Bei verheirateten Paaren beträgt der Grundfreibetrag 18.816. Hinzu kommen noch Freibeträge für Kinder.

Donnerstag, 9. Januar 2020

Mindestlohn ab Januar auf 9,35 Euro

Ab 1. Januar 2020 steigt der gesetzliche Mindestlohn. Er betrug bislang 9,19 Euro und wird nun 9,35 Euro betragen. Große Sprünge kann man damit aber auch nicht mache und leider umgehen einige Unternehmen diesen immer noch. Auch für Azubis steigt der Mindestlohn. Er wird künftig mindestens 515 Euro im ersten Lehrjahr betragen und soll in den folgenden Jahren auf bis zu 620 Euro hochgehen. Auch im zweiten und dritten Lehrjahr soll das Azubi-Mindesteinkommen steigen, dem hat allerdings der Bundesrat noch nicht zugestimmt.

Dienstag, 7. Januar 2020

Demokraten kündigen neues Handelsabkommen an


Die Demokraten des Hauses und das Weiße Haus haben nach monatelangen Verhandlungen über Änderungen der demokratischen Prioritäten eine Einigung erzielt, um das neu ausgehandelte Freihandelsabkommen von Präsident Donald Trump voranzutreiben, teilte die Sprecherin des Hauses, Nancy Pelosi, am Dienstagmorgen mit. „Es steht außer Frage, dass dieses Handelsabkommen viel besser ist als die NAFTA", sagte Pelosi auf einer Pressekonferenz. Im Falle einer Ratifizierung würde das Handelsabkommen Trumps wichtigsten legislativen Erfolg darstellen, da die Demokraten im November letzten Jahres die Kontrolle über das Repräsentantenhaus übernommen haben. Der Pakt wird auch von einer Reihe demokratischer Neulinge aus konservativeren Distrikten als unverzichtbar angesehen, die nicht nur das Abkommen inhaltlich unterstützen, sondern auch glauben, dass eine überparteiliche Leistung auf dem Feldweg eine gute Rolle spielen wird.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Abgeordnete unterstützen Johnsons Plan, die EU am 31.1.2020 zu verlassen

Die Abgeordneten haben den Plan von Premierminister Boris Johnson unterstützt, dass Großbritannien die EU am 31. Januar verlässt. Sie stimmten mit 358 zu 234 - einer Mehrheit von 124 - für das EU-Gesetz (Withdrawal Agreement), das nun im Parlament weiter geprüft wird. Das Gesetz verbietet auch eine Verlängerung der Übergangsfrist - in der Großbritannien aus der EU ausscheidet, aber viele seiner Regeln einhält - nach 2020. Der Premierminister sagte, das Land sei jetzt "einen Schritt näher, um den Brexit zu vollenden". Der Gewerkschaftsführer Jeremy Corbyn forderte seine Abgeordneten auf, gegen den Gesetzesentwurf zu stimmen und sagte, es gäbe "eine bessere und gerechtere Möglichkeit", die EU zu verlassen - doch sechs von ihnen unterstützten die Regierung. Die Regierung besteht darauf, dass ein Handelsabkommen mit der EU bis zum Ende der Übergangsphase abgeschlossen sein kann, aber Kritiker sagen, dass dieser Zeitrahmen unrealistisch ist.