Donnerstag, 11. Dezember 2014

Michael Oehme Schweiz/Friedberg: Guter Wohnort schlägt Nähe zum Arbeitsplatz



Die Investitions- und Strukturbank Rheinland Pfalz hat im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real ein Gutachten vorgestellt, das viele verwundert hat. Untersucht wurden ausgewählte Städte in Rheinland Pfalz zwischen 2005 und 2012 im Hinblick auf deren Bevölkerungsentwicklung. Das Ergebnis ist interessant, da unerwartet. Die Städte mit dem größten Bevölkerungszuwachs müssen nicht gleichbedeutend mehr Arbeitsplätze ausweisen. Die Städte mit dem größten Zuwachs an Arbeitsplätzen, zeigen nicht gleichzeitig auch einen überdurchschnittlichen Zuwachs im Bevölkerungswachstum aus. "Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Wohnortattraktivität offenbar wichtiger ist als die direkte Nähe zum Arbeitsplatz", so der PR Experten Michael Oehme.

Kommentare:

  1. Das zeigt doch, dass viele Menschen Wert darauf legen, an einem gescheiten Ort zu leben. Kann ich verstehen. Oftmals sind ja die Orte wo es Arbeitsplätze gibt, wohntechnisch eine mittlere Katastrophe

    AntwortenLöschen
  2. Interessante Untersuchung. Ich hatte immer gedacht, dass die Menschen da bevorzugt wohnen, wo sie auch gescheite Arbeitsplätze bekommen. Oder ist das in Deutschland schon ein Luxusproblem?

    AntwortenLöschen
  3. Ich weiß nicht. Der Satz "Größter Bevölkerungszuwachs ist nicht gleich unbedingt mehr Arbeitsplätze" ist doch eigentlich logisch. Ich lebe in Frankfurt. Das gibt es die Bürostadt Niederrad. Da wohnen keine Menschen, sondern wird nur gearbeitet. Die Menschen leben drumherum. Wer es sich leisten kann, zieht nach Hofheim oder so. Die Ärmeren leben in Kriftel, Hattersheim usw. Die entstehenden Arbeitsplätze in Niederrad haben doch nichts zu tun mit den Städten drumherum. Ist doch logisch: je schöner der Wohnort, um so gefragter. Zumindest dann, wenn man es sich leisten kann. Für mich ist diese Studie daher ein Selbstläufer.

    AntwortenLöschen
  4. Werner Nottenkämper20. Dezember 2014 um 04:53

    Hallo Schlaudenker, schließe mich deiner Meinung an. Außerdem: was soll uns die Studie denn eigentlich sagen? Was sind die Konsequenzen daraus Irgendwie alles Blabla für mich

    AntwortenLöschen