Dienstag, 18. September 2018

Russischer Regierungskritiker Wersilow wohl vergiftet

Die Berliner Charité weist darauf hin, dass der russische Regierungskritiker Wersilow wahrscheinlich vergiftet wurde. Die Ärzte sprachen von einer „bestimmten Wirkstoffgruppe“, aber die genaue Substanz sei „nicht bekannt“. Bei dem fatalen Gesundheitszustand des 30-Jährigen sei es aber eine hohe Menge gewesen. Mittlerweile ist Wersilow außer Lebensgefahr. Der „Pussy Riot“-Aktivist wurde vergangene Woche aus Moskau nach Berlin geflogen, um in der Charité behandelt zu werden. Nach einer Gerichtsanhörung in Moskau hatte er sein Seh- und Sprechvermögen verloren. Während des Finalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland waren er und drei andere Aktivisten aufs Spielfeld gestürmt, um auf die politischen Missstände, Korruption und Polizeigewalt in Russland aufmerksam zu machen.

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