Mittwoch, 26. März 2014

Michael Oehme: Deutsche wollen konsumieren und sparen zugleich


Die deutsche Verbraucherstimmung und der Konsum könnten derzeit nicht besser sein. Die Menschen schätzen die Entwicklung der Konjunktur erneut besser ein als im Vormonat und wollen zum ersten Mal seit langem wieder mehr sparen. Gleichzeitig planen sie auch noch stärker größere Anschaffungen. Sie sehen die deutsche Wirtschaft im Aufschwung. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK. Demnach gehen die Erwartungen an die Entwicklung des eigenen Einkommens zurück. Günstige Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft, verbesserte Exportaussichten und ein nach wie vor sehr niedriges Zinsniveau würden wieder stärker zu Investitionen führen. Die dafür entscheidenden Faktoren, wie ein stabiler Arbeitsmarkt, gute Einkommensentwicklung und eine moderate Inflation, seien weiter günstig.

Kommentare:

  1. Das ist doch mal eine gute Meldung. Wir gelten doch als Berfuspessimisten. Das ist doch das Gegenteil

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  2. Das ist doch völliger Quatsch: Die Realeinkommen sind in den letzten Jahren nur gesunken: Woher sollen denn die Leute die Kohle dafür haben, über Geld fürs Sparen und Konsumieren gleichzeitig zu verfügen? Oder liegt es an der Zahl der Zweitjobs??? Dann müsste es heißen: Jetzt wird geackert bis zum Umfallen um Geld für Konsum und Sparen zu haben ...

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  3. Du hast vollkommen recht. Verbraucherstimmung hin oder her. Wenn ich mir so anschaue, wie die meisten Menschen inzwischen leben und dass die Einkommenschere und vor allem Vermögenschere immer weiter auseinandergeht, dann ist es vielleicht so ähnlich wie in Russland. Dort gibt es ein paar tausend Millionäre, die haben alles und der Rest des Volkes bezieht Almosen

    Pete

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