Dienstag, 18. Dezember 2012

Michael Oehme: Facebook-Tochter Instagram mit umstrittenden Plänen für das neue Jahr


Mehr als 100 Millionen Menschen nutzen Instagram. Mehr als 150 Millionen Bilder haben sie über den Dienst bereits gepostet.
Die neuen Nutzungsbedingungen lassen sich jedoch so interpretieren, dass Instagram künftig die Bilder der Nutzer verkaufen will. Ohne sie darüber zu informieren, an wen.

„Instagram wird zur größten Fotoagentur der Welt“, heißt es beispielsweise auf der Website des Magazins cnet.com.
Zwar versichert Instagram, dass die Nutzer weiterhin die Rechte an ihren Bildern halten und sich auch an den Einstellungen zur Privatsphäre innerhalb des Dienstes nichts ändern wird.

Jedoch heißt es auch: „Der Dienst kann teilweise oder ganz von Werbeeinnahmen unterstützt werden. Um uns zu helfen, interessante bezahlte oder gesponsorte Inhalte oder Werbung zu platzieren, erklären Sie sich damit einverstanden, dass ein Unternehmen oder eine andere Einheit uns dafür bezahlt, Ihre Benutzernamen, Abbild, Fotos (zusammen mit allen anhängenden Metadaten) und/oder Aktionen, die Sie vornehmen, im Zusammenhang mit bezahlten oder gesponsorten Inhalten oder Werbekampagnen anzuzeigen, ohne jede Vergütung für Sie.“

Das dürfte bedeuten, dass werbetreibende Unternehmen auf die Bilder der Nutzer zugreifen können und dafür nicht etwa die Fotografen, sondern Instagram honorieren.
Hinter den Neuerungen steckt, dass sich Instagram als Einnahmequelle für Facebook rechnen soll. 

By VL/ Michael Oehme

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