Montag, 22. Dezember 2014

Michael Oehme, Pressearbeit: Amazon-Streik geht bis Heiligabend

Es ist der bislang längste Streik beim Online-Versandhändler Amazon. Am Montagmorgen vor Heiligabend legten etliche Beschäftigte an den Standorten Bad Hersfeld, Rheinberg, Leipzig und Graben ihre Arbeit nieder. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich nach Gewerkschafsangaben 2400 Beschäftigte an dem Ausstand beteiligt. Unternehmensintern wurde von 2000 Teilnehmern gesprochen.

Kommentare:

  1. ver.di macht sich langsam richtig lächerlich. Bestellung bei Amazon gestern aufgegeben, Versandbestätigung heute Nachmittag bekommen, garantierte Lieferung morgen. Gleiches Spiel bei vielen Kollegen und Freunden, die auch gestern bei den Deals zugeschlagen haben. Entweder ver.di lässt nun endlich einmal richtig streiken oder sie sollen's endlich sein lassen, weil das ist echt nur noch peinlich.

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  2. Was sollen die armen Leute denn machen? Kennst du die Arbeitsbedingungen bei Amazon? Außerdem ist die Entwicklung nicht gut. Der Einzelhandel, der zum Teil jedenfalls seine Leute wirklich noch fair bezahlt, geht in die Knie, weil die US-Konzerne die Leute zu Dumpingpreisen beschäftigen. Irgendwann sind wir dann amerikanisiert. Überall nur noch Ketten und der Klein- und Mittelstand stirbt aus. Heißt dann auch: arm oder reich!

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  3. Wenn ich das richtig sehe, hat Amazon das Weihnachtsgeschäft unbeschadet überstanden. 1 : 0 für Amazon.

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  4. Die Computerzeitschrift Chip schreibt online:
    Streik bei Amazon beendet: Der Streik bei Amazon, der eine Woche lang lief und offiziell am 24. Dezember für beendet erklärt wurde, scheint nichts bewirkt zu haben. Nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di hat sich rund ein Zehntel der Gesamtbelegschaft von Amazon Deutschland (20.000 zu 2.000) beteiligt. Laut Amazon viel weniger. CHIP gegenüber sagte eine Sprecherin: "An den Streiks nimmt nur eine Minderheit der Mitarbeiter teil, die Streikbereitschaft ist abnehmend. Rund 19.000 Kollegen in Deutschland arbeiten regulär und sehr engagiert, um Kundenerwartungen zu erfüllen." Dem ist - glaube ich - nichts hinzuzufügen.

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