Dienstag, 24. Juni 2014

Michael Oehme / Pressearbeit: 34f-Sterben bis Ende 2015?



Rainer Juretzek, Chef der Europäischen Akademie für Finanzplanung (EAFP) glaubt, dass bis Ende 2015 von den bislang rund 40.000 Vermittlern mit Status 34 f GewO nur noch 30.000 übrig sind. Von den zum 31.3.3014 zugelassenen 40.724 Finanzanlagenvermittlern dürfen 40.061 offene Investmentvermögen vermitteln, 11.399 geschlossene Investmentvermögen und 6.632 sogenannte sonstige Vermögensanlagen. Als Gründe sieht Juretzek die gehobenen Ansprüche an die eigene Abwicklung und Dokumentation sowie die geforderten jährlichen Abschlüsse. All dies sei mit entsprechenden Kosten verbunden. Als weitere Problematik sieht er die fehlenden Voraussetzungen im Hinblick auf die neuen Anforderungen in der Beratung. "Viele müssten anders arbeiten als bisher", so Juretzek gegenüber Morningstar. Die EAFP wurde 1998 von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Finanzplanung e. V. gegründet und hat sich nach eigenen Aussagen sehr schnell den Ruf als einer der qualifiziertesten Anbieter von Weiterbildung und Fortbildung im Bereich Finanzberatung und Finanzplanung erworben.

Kommentare:

  1. ein mündiger Verbraucher25. Juni 2014 um 07:22

    Es ist irgendwie nicht zu verstehen. In allen Branchen gibt es Standards. Nur in der Finanzbranche scheint man seit Jahrzehnten nicht hinzubekommen, dass man sich als Verbraucher einfach informieren kann. Hier muss man echt Versagen der Branche selbst, aber auch der Aufsichtsgremien unterstellen. So schwer kann das doch nicht sein. Stattdessen hinken wir jetzt immer irgendwelchen Europaforderungen hinterher - immer brav mit dem Verweis auf mehr Verbraucherschutz. Als ob wir das nicht selbst hinbekommen würden.

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  2. Hallo mündiger Verbraucher,
    schon mal darüber nachgedacht, dass es solch transparente Strukturen vielleicht bewusst nicht gibt?
    Herzliche Grüße aus München

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