Donnerstag, 22. September 2016

Michael Oehme: Mutiger Journalismus


Ich habe Hochachtung für „mutige Journalisten“. Deren Einsatz für die Wahrheit kann sehr unterschiedlich sein. Es sind diejenigen, die an vorderster Front von Krisenherden einen Eindruck dessen vermitteln, was überhaupt los ist. Und es sind sind die Feinzüngigen wie Markus Gotzi, Chefredakteur des Fondsbrief, die immer wieder pointiert Themen aufgreifen, denen ich mich nur anschließen kann. aus gegebenem Anlass daher sein Editorial aus dem Fondsbrief 269 (http://www.rohmert-medien.de/wp-content/uploads/2016/08/Der-Fondsbrief-Nr-269.pdf). 
Im Link können Sie auch die Ausführungen von Gregor Kunz lesen. 

Markus Gotzi: „Meiner Meinung nach ...“

US-Präsident Barack Obama  hat die Terror-Gruppe Islamischer Staat gegründet,

den IS. Wussten Sie noch nicht? Und Hillary Clinton ist die Mitbegründerin der islamistischen

Organisation. Das zumindest behauptet Präsidentschaftskandidat Donald

Trump  - auch wenn er inzwischen seinen Gehirn-Ausfall als Sarkasmus erklärt

hat. Klar, dass ich nichts für ihn übrig habe, bin ich doch schließlich Journalist

und damit „die niedrigste Form des Lebens, die niedrigste Form der Menschheit.

Müll, Schleim, Abschaum.“ (O-Ton Donald Trump)

Zunächst als blond gefärbter Witz nicht für voll genommen, haben die US-Medien

inzwischen erkannt, dass Trump tatsächlich Präsident werden könnte. Und das beunruhigt

die Medienmacher. Nicht nur die. Auch der amerikanische Regisseur Michael

Moore  macht sich große Sorgen, dass Donald Trump die Wahl zum

nächsten Präsidenten gewinnt. Um das doch noch zu verhindern, hat er einen Brief

an Trumps Tochter Ivanka geschrieben. Darin fordert er sie auf, ihren Vater zu

stoppen. Er schlägt sogar vor, was sie ihm sagen soll: „Dad, ich hasse es, das zu

sagen, aber du machst mir Angst, du machst meinen Freunden Angst und du

machst dem ganzen Land Angst. Dad, setz Dich wieder hin. Ich bin noch nicht fertig.

Jetzt werde nicht sauer. Hör doch mal zu... Nimm meine Hand, lass es uns beenden.

Und ab morgen trinken wir beide wieder Martinis auf Deiner Yacht vor den

Hamptons mit Chelsea Clinton  und den Freunden, die wir noch haben. Ich liebe

Dich, Dad. Lass uns gehen. Genau, nimm meine Hand.“

Ist das Humor oder Verzweiflung? Fest steht, Donald Trump beunruhigt nicht nur

Michael Moore, sondern auch internationale Investoren. Wolfgang Kunz  ist verantwortlich

für den Vertrieb der US-Immobilienfonds des Anbieters The Simpson Organization

TSO . Er listet eine Reihe von Gründen auf, warum Trump niemals

Präsident werden wird, auch ohne die Intervention seiner Tochter. Pfeifen im Walde?

Auf jeden Fall lässt die Möglichkeit eines US-Präsidenten Donald Trump niemanden

kalt. Selbst wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen, auch auf dem Immobilienmarkt,

nach Ansicht von Kunz begrenzt bleiben dürften.

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