Dienstag, 18. November 2014

Michael Oehme weiß, dass Rocket Internet hoch hinaus will



Der Star unter den Start-Ups, Rocket Internet, will „Weltmarktführer bei Werbung auf Facebook“ werden
Das Berliner Unternehmen Rocket Internet will zukünftig verstärkt auf Werbung bei Facebook setzen. Die Kooperationsvereinbarung mit dem sozialen Netzwerk soll sicherstellen, dass Rocket-Beteiligungen "Weltmarktführer bei Werbung auf Facebook" werden können. Hierzu wird Facebook dem Start-Up unter anderem Zugang zu Tests neuer Werbefunktionen gewähren und die Mitarbeiter regelmäßig schulen. „Ein hoch gestecktes Ziel, aber mit Kleinigkeiten geben sich die Gründer ohnehin nicht mehr ab“, so PR-Experte Michael Oehme.
Die Rocket Internet AG mit Sitz in Berlin ist ein deutscher Internetinkubator mit Beteiligungen an unterschiedlichen, allesamt erfolgreichen Internet-Startups wie Zalando, Groupon, Westwing, Home24, Zencap und eDarling. Sie wurde im Jahr 2007 von den Brüdern Marc, Oliver und Alexander Samwer gegründet. „Das Geschäftsmodell spezialisiert sich auf Schwellenländer wie Indien und Brasilien“, weiß PR-Experte Michael Oehme. In diesen Ländern werden Onlinedienstleister en masse gegründet. Derzeit sind dabei rund 50 Firmen unter dem Rocket Internet-Dach aktiv.
Von Unternehmensseite heißt es, der Gesamtwert der Rocket-Beteiligungen sei seit dem Börsengang Anfang Oktober um 74 Millionen Euro auf rund 2,7 Milliarden Euro gestiegen. Für Michael Oehme eine interessante Angabe, denn die Rocket-Firmen seien im Schnitt erst rund zwei Jahre alt und könnten von daher kaum schon hohe Gewinne abwerfen.
Gründer und Konzernchef Oliver Sawner selbst beschreibt das selbstgesteckte Ziel für das kommende Jahr folgendermaßen: „Wir sind auf einem guten Weg und die Entwicklung unserer 'Proven Winners' hat unsere Erwartungen erfüllt. Es ist unser Ziel, auch 2015 wieder mindestens zehn neue Start-ups auf den Weg zu bringen.“ Mit den sogenannten "Proven Winners" meint Sawner jene Unternehmen, die im ersten Halbjahr binnen Jahresfrist ihr Bruttowarenvolumen (GMV) etwas mehr als verdoppelt haben. Bei Investoren hatte Rocket Internet zum Börsengang etwa 1,4 Milliarden Euro eingesammelt. „Ein stoyreiches Unternehmen, das es sich in jedem Fall weiterhin zu beachten lohnt“, so Oehme.

Kommentare:

  1. Es ist schon faszinierend, dass offenbar nur noch Vermarktungsfirmen eine Chance haben, mit viel Geld an der Börse gelistet zu werden. Vorbei die Zeiten, wo es um echte Wertschöpfung ging.

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  2. Halo Prof. Harry: so isse halt die Neuzeit

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  3. Ich finde es gut, dass von Deutschland internationale Impulse in diesem wichtigen Zukunftsmarkt ausgehen. Wo sonst, wenn nicht im webbasierten Kommunikationsbereich werden in den kommenden Jahren noch hochwertige Arbeitsplätze entstehen?

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